Trader Vic – Polynesische cuisine – Aloha!

Der Gruß: „Aloha“
Es hat die Bedeutung „Liebe“, „Zuneigung“, „Nächstenliebe“, „Mitgefühl“, „Freundlichkeit“ oder „Sympathie“. Es wird in Hawaiʻi als Grußformel beim Kommen und Gehen verwendet. Es kann im Hawaiischen aber auch „Liebling“ oder „Liebhaber“ bedeuten

Quelle: wikipedia

Wann warst du das letzte mal auf Hawaii? Wann hast du an echten Blumenranken um deinen Hals geschnuppert und wann hat dein Baströckchen zuletzt geraschelt als du die Hüften geschwungen hast? Schon lange her? Dann wir es Zeit mal wieder in eine Parallelwelt einzutauchen 🙂

Quelle: wikipedia

Es gibt ein verstecktes Lokal in München, welches man nur zu schnell überstehen könnte. Was aber doch sehr schade wäre. Ich war noch niemals auf Hawaii. Dann wird es aber Zeit und ich springe schon innerlich vor Energie und Freude. Somit geht es diesmal ins Trader Vic’s. Und was für ein Aufbruch.

So schlendert man erst durch den Bayerischen Hof über eleganten Marmor und Kerzenlüster, bevor man sich vorbei an zwei polynesischen Karikaturen in das UG wagt. Was für ein Gegensatz zum Ambiente des Bayerischen Hofes. Es wird dunkel und bunt und alles scheint aus Holz und Bambus gefertigt. Ich vermisse ein wenig, ein hawaiianisches Mädchen welche mir eine Kette aus Orchideen umhängt. Aber ich stelle es mir einfach vor. Sobald man den Raum betritt wird man sehr freundlich empfangen und vor einem ist eine schöne langgezogene Bar. Hier bekommt man die berühmten Mai Tai’s. Und noch berümter sind die großen Cocktails, welche man aus Modelschiffen oder Kokosnüssen schlürft. Wir werden noch tiefer in das polynesische Lokal gezogen und langsam erinnert gar nichts mehr an den bayerischen Hof. Alles lacht und strahlt, die bunten Lichter um einen an den Wänden oder in den Glasballons an den Decken leuchten sanft und doch geheimnisvoll einen an. Wir sind richtig angekommen. Im hinteren Bereich des Lokales wird uns ein schöner Tisch angeboten. Sogar mit einer Art Thron? Ich weiß es nicht, aber es fühlt sich königlich an. Willkommen in der Südsee!

Aber – you know – ein Abend ohne Champagner ist nur ein Meeting. Und somit wollen wir auch in der Südsee mit ein paar Sternen beginnen. Bedauerlicherweise gibt es nur Moet. Das soll gar nicht arrogant klingen, aber wie es ein nicht so wohlschmeckendes Bier oder einen Wein gibt, ist es so auch bei Champagner und das tröstet auch die Bezeichnung oder der Titel nicht weg. Aber Tradition ist Tradition 😉 und somit trinken wir erst mal Sterne und unsere Augen strahlen gleich auf das was kommt 🙂

Natürlich musste ich den typischen Mai Tai vom Traider Vic’s probieren und er ist wirklich eine sein feine Sache. Doch der Hauptgrund unseres Besuches in „Haiwaii“ sind die Dim Sum. Ungelogen, sie sind ein Gedicht. Und ich kehre immer wieder zurück um genau dieses Gericht immer und immer wieder zu essen. Kennt ihr das auch? Dass ihr verrückt nach einem Gericht seid und deswegen immer wieder zum geliebten Laden zurückkehrt?

Fakt ist, es gibt schlimmeres als ins Trader Vic zu gehen. Im Gegenteil. Für mich bekommt dieser Ort 5 von 5 Sternen und ich freue mich auf meine nächste Reise nach Hawaii 🙂

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