Ein Stück „vive la vie“ in Regensburg

Bildquelle https://hotel-orphee.de/

Heute will ich euch eine Institution des guten Geschmacks und des französischen Lebensstils in meinem schönen Regensburg vorstellen. Viele kennen es, und schon lange hat diese Ausnahmegastronomie einen Kultstatus in der Weltkulturerbe-Stadt.

Das Orpheè, nicht nur, dass man hier den Hauch von Frankreich sowohl im traumhaften Ambiente (kleine Marmortische mit samtbezogenen Sesseln an den holzvertäfelten Wänden, mit Bildern die alle ihre eigene Geschichte haben – „Die Bilder des Orphée“ ein sehr schönes Buch das zum genießen einlädt -, einem wunderschönen Restaurantteil im hinteren Bereich mit traditionellen Bistrostühlen, einem Wintergarten und kleinem Freisitz), als auch im dezent leicht „unnahbarem absolut professionellem Service a la Paris“ erleben darf. Das Essen ist eine Offenbarung und was die Küchenchefin dort mit Ihrem Team zaubert sucht seinesgleichen.

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Ich würde sagen, ich bin vielleicht etwas voreingenommen, das liegt daran, dass mich das Orpheè schon so viele Jahre begleitet und ich möchte es in Anlehnung an Madame Lily Bollingers Worte halten:

Ich gehe ins Orphée wenn ich glücklich bin und wenn ich traurig bin. Ich gehe dort hin wenn ich alleine bin. In Gesellschaft gibt es nichts schöneres. Wenn ich keinen Hunger habe hole ich mir dort Appetit und wenn ich hungrig bin, lasse ich es mir hier so richtig schmecken. Ansonsten bin ich nur an diesem Ort wenn ich durstig bin und nach einer besonderen Getränkeauswahl suche …

Zurück zum Essen, sicherlich die Karte ist vielleicht nicht besonders groß und auch sehr beständig aber was dort steht wird in einer unglaublichen Qualität und mit soviel Raffinesse zubereitet, dass ich mich immer darauf zu hundert Prozent verlassen kann und meine Erwartungen jedesmal mehr als erfüllt werden. Auch die Auswahl der Weine (unbedingt die Weinkarte verlangen!) und Getränke, versetzt uns in das Leben der Gassen und Straßen von Paris. Noch zu erwähnen und fast schon selbstverständlich: Hier gibt es meiner Ansicht nach die beste Tasse Kaffee der Stadt!

Ein paar kulinarische Eindrücke für euch:





Auch bietet dieses Haus eine wunderbare Mittagskarte an, die es lohnt auch mal einen kleinen Umweg in der Mittagspause in die Untere Bachgasse 8 zu tätigen.



Zum Thema Legenden: ohne zu übertreiben möchte ich hier Neli Färber erwähnen, der in den 1977er Jahren mit Gleichgesinnten ein Wagnis einging um diesen französischen Tempel der Freuden und Genüsse entstehen zu lassen. Ursprünglich eine Brauerei und Wirtshaus in einem sehr schlechten Zustand. Dann übernommen von T&T sollte wieder ein schönes Wirtshaus „entstehen“. Aber das alles und noch viel mehr Info findet ihr auf der Homepage des Orphèe zum nachlesen. Einfach mal schmökern. https://hotel-orphee.de/assets/pdf/de/orpheebuch.pdf.

Zitat Herr Färber: das Regensburger Lokal ist ein „Aquarium mit bunten Fischen“ seit über 40 Jahren ist es ein Spiegel der Zeit“.

Bildquelle https://hotel-orphee.de/

Nicht zu vergessen, das Orphèe überzeugt nicht nur als Restaurant, Bistro und Cafe nein auch ist hier im Haupthaus ein wunderschönes sehr individuelles Hotel eingerichtet. Zusammen mit dem kleinen Haus in der Wahlenstraße und dem Andeasstadel in der Andeasstraße 26, bildet dieses Trio eine ausnahmslos besondere und exquisite Hotelkulisse in Regensburg. Sowohl die Zimmer in der Mansarde mit offenen Holzbalken und teilweise Domblick, als auch die Suiten mit Himmelbetten und freistehenden Badewanne (Jerusalemsuite) hinterlassen einen bleibenden Eindruck und es fällt sehr schwer dort wieder abreisen zu müssen. Gekrönt nur noch von einem wunderbarem Frühstück.

Quelle: https://hotel-orphee.de/hotel

Alles in allem lässt sich sagen: hier lebt, genießt und nächtigt man wie Gott in Frankreich! Unbedingt selbst ausprobieren :-).

Alles in allem möchte ich hier volle fünf von fünf Sternen geben. 🙂

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